Ausstellung des kunstraum: morgenstraße
Eröffnung: Samstag, 30. April 20 Uhr
Dauer der Ausstellung: 1. – 22. Mai 2011
Öffnungszeiten: Fr 16 – 20 Uhr, Sa/So 14 – 18 Uhr
Eintritt: frei

kunstraum: morgenstraße aus Karlsruhe ist zu Gast bei zeitraumexit: in der Ausstellung wird der Umgang mit dem Bildraum befragt. Lässt sich der Bildträger – ob in der Leinwand des Gemäldes oder im illusorischen Raum einer Videoprojektion – als Ort der Erfahrung und der Ereignisse verstehen?
Enrico Bachs Ölgemälde eröffnen die Diskussion; Objekte von Chul-Hyun Ahn und Markus Zimmermann kippen faktische räumliche Konstruktionen; Matt Calderwood und Annabel Lange verhandeln den White Cube als illusorische Oberfläche der Moderne; Joe Merell führt den Stadtraum auf seine Zeichenhaftigkeit zurück; Andreas Lorenschats Installation schließlich gelangt zur Frage, wie die Bildbeschreibung zum Bildraum werden kann.

Künstler: Enrico Bach (DE), Matt Calderwood (DE), Chul-Hyun Ahn (KR), Gregor Gleiwitz (DE) Annabel Lange (DE) Andreas Lorenschat (DE), Joe Merell (DE) Markus Zimmermann (DE).

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Performances, Installation - Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Freitag 15. April, Samstag 16. April 2011, 20 h
Eintritt: 13 € / 6,50 € erm. (Abendkasse ab 19 Uhr)

Erleben Sie die Liebe zum Tableau vivant, eine Sehnsucht hinter Masken, eine Reise durch unser kollektives Bildgedächtnis und das Phänomen des Verschwindens auf dem Theater.

Institutsleiter Heiner Goebbels hat für uns wieder eine Werkschau mit Arbeiten des jüngsten Absolventenjahrgangs zusammengestellt. Wir freuen uns, erneut einen Einblick zu geben in die Arbeitsweise eines der spannendsten Theaterinstitute Deutschlands, dessen Absolventen längst feste Größen der Theaterlandschaft sind und laden zur Diskussion über die Gestaltung künstlerischer Ausbildung am Beispiel des Modells Gießen.

Programmauswahl: „1937“, „Dance and short fiction“, „Sehnsucht hinter Masken“.
Nach der Vorstellung: Impuls-Vortrag über den Studiengang mit anschließendem Gespräch. Weitere Informationen entnehmen Sie der Homepage und der lokalen Presse.

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11. Februar P R E M I E R E - 20 Uhr
12. Februar (zeitraumexit) - 20 Uhr
13. Februar (zeitraumexit) - 20 Uhr

Ballo et canto, ergo sum. Es gibt immer Bewegung und Klang. Wir tanzen und singen. Ununterbrochen. Weil wir lebendig sind.
Was ist die Melodie einer Liebesgeschichte? Welcher Rhythmus entsteht, wenn wir zweifeln oder einander korrigieren? Wie tanzen wir, wenn wir von unserer To-Do-Liste sprechen oder jemandem ein Geheimnis anvertrauen?
Inwiefern singen und tanzen wir miteinander, wenn wir uns unterhalten? Wie wichtig sind Melodie, Gestik und Rhythmus für unsere Kommunikation?

In A Talk zerlegen Sudermann&Söderberg eine scheinbar banale Unterhaltung in ihre physischen Bestandteile und entdecken ihr kompositorisches Potenzial. Als Dirigentinnen ihres eigenen Dialogs sind sie auf der Suche nach der Kunst in der Kommunikation. Die verschiedenen Spuren eines Gesprächs werden aufgeschlüsselt, der Rhythmus wird spielerisch variiert, die Gestik wird zum Tanz, die Sprachmelodie wird zum Lied. Und die so geschärften Sinne beginnen Rückschlüsse auf den Inhalt des Gesprächs zu ziehen.
Während wir im Alltag mehr oder weniger erfolgreich probieren uns auf den Fakt zu fokussieren, und das „Drumherum“ nur unbewusst wahrgenommen wird, konzentriert sich das Künstlerduo Sudermann&Söderberg auf das Zusammenspiel der verschiedenen Kommunikationsebenen. Der Zuschauer gerät in ein humorvoll-erfrischendes Verwirrspiel, das die Grenze zwischen sinnvoll und sinnlich verwischt.

Choreografie, Performance: Alma Söderberg, Jolika Sudermann
Licht-Design: Erik Gramberg
Künstlerische Beratung: Martin Nachbar and Igor Dobricic
Produktionsleitung: Stephanie Lühn

Koproduktion: FFT Düsseldorf, Hetveem Theater Amsterdam, zeitraumexit e.V. Mannheim

Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Mannheim, Landesverband Freie Theater Baden-Württemberg sowie der Tanzfabrik Berlin.

Informationen und Vorbestellungen unter Tel.: +49 (0)621 - 3709830

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