Institutionen
Die Popakademie Baden-Württemberg
Die Popakademie Baden-Württemberg ergänzt das Ausbildungsangebot in Mannheim durch die im deutschsprachigen Raum bisher einmalige Möglichkeit zu einer staatlich anerkannten Ausbildung in den auf drei Jahre angelegten Studiengängen Musikbusiness und Popmusikdesign. Zusätzlich vermitteln Profis aus dem In- und Ausland branchenspezifisches Know-how im Rahmen eines umfangreichen Seminarangebots. Im Bereich Popmusikdesign kann man auf Dozenten wie Prof. Udo Dahmen verweisen. Die Dozenten des Fachs Musikbusiness setzen sich aus Branchenkennern zusammen, die durch Experten aus Wissenschaft und Lehre ergänzt werden.
Das Angebot der Popakademie wird außerhalb des Lehrbetriebs mit Förderungsprojekten ergänzt, die sich unter dem Label „pop.Forum“ zusammenfassen lassen. Drei wesentliche Bausteine dieser Maßnahmen sind der „pop.Forum Band-Pool“, ein Coaching-Programm für Bands, die eine Profikarriere anstreben, der „pop.Forum Club-Award“, eine Auszeichnung für innovative Club-Konzepte in Baden-Württemberg und auf Wirtschaftsebene das „pop.Forum Branchenmeeting“, eine Kongress- und Kommunikationsplattform für Vertreter aus Musik- und Medienwirtschaft, Kultur und Politik.
Auf internationaler Ebene agiert die Popakademie über das Projekt MU:ZONE, einem studentischen Austauschprogramm, das auf einem Netzwerk von Bildungseinrichtungen im europäischen Ausland basiert.
Das Existenzgründerzentrum Musikpark Mannheim
Das mit einer überraschenden Architektur aufwartende Gebäude am Neckar
bietet auf 4300 Quadratmetern alles, was den erfolgreichen Start in die
Selbständigkeit ermöglicht: Funktionale Büros, gemeinsame Konferenz- und Veranstaltungsräume, Tonstudios und eine Szene-Gastronomie mit Blick auf den Mannheimer Hafen. Das Firmenspektrum umfasst heute unter anderem Musik- und DVD-Produzenten, Musikverlage, Labels, Media- und Werbeagenturen, Eventagenturen, Fotografen und Grafiker, eine Online-Musikredaktion, eine Anwaltskanzlei, ein Studio des SWR und ein Fernsehstudio.
Für die Region birgt der Netzwerkgedanke des Musikparks die Chance, dauerhaft neue Wirtschaftsfaktoren aus der Musikindustrie anzuziehen und nicht zuletzt auch Absolventen der Popakademie zu binden. Der Musikpark erfreut sich seit der Eröffnung im Mai 2004 einer großen Resonanz und hat 2007 deshalb damit begonnen, in ein weiteres Gebäude (1500qm) zu expandieren, um Platz für weitere 6-10 Unternehmen zu schaffen. Damit folgt der Musikpark einem erweiterten Existenzgründergedanken: Er dient laut Christian Sommer, dem Geschäftsführer des Musikparks, quasi als „Auswilderungsgehege“ für fortgeschrittene Firmengründer. Im neuen Gebäude sind zudem flexiblere und längere Verträge möglich.

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