Archiv für die Kategorie: “Allgemein”


Samstag, 14. April - 18–3 Uhr / Eintritt: 5 € / Warme Suppe bis in die Nacht.

Vor 50 Jahren versuchte die Fluxus-Bewegung, die Grenzen zwischen Musik, Kunst, Theater, Tanz und Dichtung aufzuheben. Für zeitraumexit ist der runde Geburtstag ein Grund zu feiern. Wir haben Künstlerinnen und Künstler aus der Region mit Bezug zum Denken, Handeln und Arbeiten dieser wichtigen Bewegung eingeladen. Nicht für einen Blick zurück, sondern für ihre heutige Sichtweise und Bewertung, für Hommagen, für ein weiter-Denken, weiter-Entwickeln, weiter-Spielen und -Spinnen in Form von Performance-Lectures, Aktionen, Konzerten, Filmen und Lesungen. Ganz bewusst haben wir uns entschieden, für diese Veranstaltung ausschließlich Künstlerinnen und Künstler anzufragen, die in der Region leben, um alles, was hier an Bezügen zu Fluxus da ist, zu bündeln und in einem dichten Programm zu zeigen.

Ihre Teilnahme am Neunstundengeburtstagshappening haben zugesagt: Ralf T. Pietsch auf Frankfurt; Jörg Burkhard, Frank Cappa, Lukas Frank, Manfred Kästner und Roswitha Josefine Pape, Otfried Rautenbach aus Heidelberg; Helmut van der Buchholz aus Ludwigshafen; Peter Schulz & Nic Schmitt aus Mainz; Dieter Arnold, Rudij Bergmann, Uli Krug, Jan-Philipp Possmann, Frank Rossi , Bernhard Sandfort, Lukas Schmitt , Benedikt Stegmayer, Fritz Stier, Andreas Stumpf, Silvia Szabó, Wolfram Wessels aus Mannheim, Constanze Norbert Illig aus Worms.

Eine neunstündige Ausstellung mit Zeichnungen, Collagen, Fotographien und Texten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern die mit zeitraumexit verbunden sind, rundet dieses Ereignis ab.
Ihre Teilnahme an der Ausstellung haben zugesagt: Thomas Batschelet /DE, Jaap Blonk/NL, Jörn Burmester/DE, Jeffery Byrd/US, Marc Calame/CH, Belu-Simion Fainaru/IL, Monika Günther und Ruedi Schill/CH/DE, Hansgünther Heyme/DE, INFuG Friedolin Kleuderlein /DE, Joa Iselin und Christoph Ranzenhofer/CH, Boris Lurie / US, Alastair MacLennan/UK, Boris Nieslony/DE, Jürgen O. Olbrich/DE, Tatsumi Orimoto/JP, Heike Rooms/UK, Matthias Rüttimann/CH, S.A.C. Modellers Club: Marc-Steffen-Bremer und Stephan Thomas/DE, Wolfgang Sautermeister/DE, Johannes Lothar Schröder/DE, Walter Siegfried/DE, Hubert Sowa/DE, Klaus Staeck/DE, Wolf Vostell / DE, Peter Weibel/DE, Peter Wenger/CH, Herma Auguste Wittstock/DE

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29. September 2011
20 Uhr
Laboratorio17
Jungbuschstraße 17
Mannheim
-in Kooperation mit dem Kulturamt Mannheim-

Steffen Weber - Saxophon
Thomas Stabenow - Kontrabass
Holger Nesweda - Schlagzeug

Jazz im Buschs - Lennie's GrooveZu Beginn der neuen Saison bei Jazz im Busch steht gleich mal wieder die Crème der hiesigen Jazzszene auf der Bühne im Schaufenster des Laboratorio17, vielleicht der schönsten Konzertlocation in Mannheim, die gerade wegen ihrer Schnörkellosigkeit, Echtheit und Nähe zum Leben einfach immer wieder der Rahmen für herausragende Konzertabende ist.
Auch die Herren Weber, Stabenow und Nesweda schätzen diese Atmosphäre und sind als Besucher längst Wiederholungstäter.

Heute sind sie zu Gast mit ihrem Programm, das sich ausschliesslich um Musik des großen Lennie Tristano dreht. Sein absolut kompromissloses und unkommerzielles Schaffen („…either conform, comercially, or starve…“) machte ihn zu einer der führenden Musikerpersönlichkeiten des modernen Jazz. Tristano gründete 1951 eine Schule in New York um seinen unverwechselbaren Stil und seine polyrhythmisch vertrackten Melodien zu lehren.

So erwartet uns also einfach Jazz, nicht mehr, aber auch auf keinen Fall weniger, und ein Abend mit großen Instrumentalisten, die wissen, dass die wahre Meisterschaft im Zusammenspiel liegt. Und die Chancen stehen gut, dass man dies an diesem Abend im Busch in seiner schönsten Ausprägung erleben darf!

Mehr Info:
http://www.jazzimbusch.de/

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DAS UNMÖGLICHE WAGEN!

rgb-wdp11_postkarte_vorder-copy Im Juni war in einer deutschen Zeitung vom bevorstehenden Weltuntergang zu lesen. Und nur zwei Seiten weiter: Soviel Aufbruch war nie!
Unter dem Motto: „Das Unmögliche wagen”, blicken wir dieses Jahr allen Krisen zum Trotz kühn nach vorne.
Die eingeladenen KünstlerInnen zeigen Unbekanntes, Brüchiges, Zorniges und betörend Schönes. Sie bringen uns mit ihrer Arbeit zum Nachdenken, sie setzen an überraschenden Stellen an, sie legen Finger in Wunden.
Nach Jahrzehnten des Pragmatismus, Hedonismus, Skeptizismus und Poststrukturalismus, in denen die Hoffnung auf Zukunft fast lächerlich erschien, in denen hemmungsloser Konsum die einzige Antwort auf den bevorstehenden Kollaps war, in denen Gesellschaftsentwürfe hin auf eine bessere Zukunft misstrauisch beäugt wurden, erleben wir heute eine Renaissance der Utopien. „Denken heißt Überschreiten“ heißt es bei Ernst Bloch. Im Denken überschreiten wir das Unmögliche hin zum Möglichen. Genauso in der Kunst.
Also bringen wir Licht ins Dunkle oder das Dunkle ins Licht, tanzen in die Zukunft, nehmen wir Anstoß, wählen zwischen Veggi und Burger, zeichnen unsere Visionen, singen für die Hoffnung, bauen eine Stadt, sammeln Ideen und rufen die Revolution aus.

Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz (Künstlerische Leitung)

LIEBES PUBLIKUM
Von 7. bis 17. September veranstaltet zeitraumexit gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern zum 7. Mal das internationale Festival für Theater, Performance, Tanz und Kunst „Wunder der Prärie“.
Mit seinen experimentellen Projekten und seinem unkonventionellen Blick hat sich „Wunder der Prärie“ in der Kulturregion Rhein-Neckar längst als bedeutendes Festival etabliert. Es freut mich, dass die Bundeskulturstiftung das diesjährige Festival mit einer finanziellen Zuwendung fördert und ihm damit den Rang eines national bedeutenden innovativen Kulturprojekts zuspricht. Das diesjährige Motto „Visionäres“ – Unmögliches denken, Unmögliches wollen, Unmögliches tun.“ holt die kommerziell missbrauchte Vokabel „Vision“ zurück in den Bereich der Kunst und definiert damit deren zentrale Gestaltungsaufgabe in einer mit vielfältigen, schier unlösbaren Problemen konfrontierten Welt.
Ich danke den Organisatoren von zeitraumexit e.V., den Kooperationspartnern und allen Künstlerinnen und Künstlern für ihr Engagement und wünsche allen Gästen spannende Entdeckungen und inspirierende Festivaltage.

Dr. Peter Kurz (Oberbürgermeister)

Partner in Mannheim:
Alte Feuerwache, 4. Fotofestival Mannheim Ludwigshafen Heidelberg, Strümpfe Supper Art Club
Wunder der Prärie wird gefördert von:
Kulturstiftung des Bundes, BASF SE, Stadt Mannheim, H. W. & J. Hector Stiftung, Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, John Deere
Wunder der Prärie ist Mitglied der Festivalregion der Metropolregion Rhein-Neckar.

Wunder der Prärie 2011 – Trailer from zeitraumexit on Vimeo.

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