Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion Peter Baltruschat und der SPD-Bezirksbeirat und Eventmanager aus dem Musikpark Kayed Sagalla laden zur Podiumsdiskussion über das „Ausgehen im Jungbusch” mit Kulturschaffenden und Kulturexperten aus Mannheim ein.

Donnerstag, 3. Dezember um 20.00 Uhr im Cafe Nelson (Jungbuschstrasse 30)

Vom Amüsierviertel am Hafen entwickelte sich der Jungbusch seit Anfang der 90er-Jahre schnell zum “kreativen Melting-Pot” in Mannheim. Durch die Ansiedlung des Studentenwohnheims in der Hafenstrasse, durch die Popakademie und den Musikparks hat sich das Gesicht des Jungbuschs jüngst grundlegend verändert. Der Zuzug ist ungebremst und das Nachtleben bulsiert im Jungbusch.

All diese Entwicklungen und Veränderungen wecken Ideen, aber auch Vorbehalte und Unsicherheiten.

Vorbehalte entstehen, wenn die Interessen unterschiedlicher Gruppen aufeinander stoßen. Wie sieht etwa die alteingesessene Bevölkerung die Veränderungen für sich und ihre Familien? Welche Befürchtungen bestehen bei der möglichen Entwicklung des Jungbuschs zum Kreativviertel und zur „Partymeile”?

Ebenso bieten Veränderungen Chancen und das Potential, Ideen einzubringen und umzusetzten. Der Jungbusch hat durch die Niederlassung von Popakademie, Musikparks und andere Unternehmen der Kreativwirtschaft neues Leben erhalten.

Heute ist der Jungbusch einer der lebendigsten Stadtteil in Mannheim. Kann und soll sich der Jungbusch nun  zu Mannheims Kreativwerkstatt Nr. 1 entwickeln? Die Kreativität und Vielfältigkeit dieses Stadtteils soll sich entfalten und dennoch der “raue Charm als Tor zum Hafen” bewahrt werden. Dieser Veränderungsprozess soll zum Wohl aller Bewohner des Jungbuschs gestalten werden.

Die Teilnehmede auf dem Podium:

  • Peter Baltruschat (Künstler & Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion), Sebastian Dresel (Beauftragter für Musik und Popkultur),
  • Janina Klabes (My Baby wants to eat your pussy & Popakademie),
  • Eric Carstensen (Bildender Künstler & Einer der Strümpfe Macher)
  • Eric Schweppe (Onkel Otto Bar).

Im Anschluss legt das aus dem Soho bekannte Addictz DJ Team auf.

3 Antworten zu “Einladung zur Podiumsdiskussion “Ausgehen im Jungbusch” am 3.12.”
  1. kritisch sagt:

    Wenn ihr tatsächlich den “Veränderungsprozess zum Wohl aller Bewohner” gestalten wollt, warum werden dann nicht auch Vertreter der bisher größten und alteingesessenen Bewohnergruppe, nämlich den Migranten, eingeladen? Statt dessen nur Vertreter der Kreativ- und Gastroszene. Schade!

  2. Diese Kritik hat sicher ihre Berechtigung.
    In diesem Falle kündigen wir die Podiumsdiskussion allerdings nur an, damit möglichst viele Interessierte von dieser Veranstaltung erfahren und zahlreich erscheinen.
    Am 3.12. dürfen sich alle einbringen - egal ob auf dem Podium oder aus den Reihen der Gäste!

  3. Fragezeichen sagt:

    Ich verstehe die Kritik nicht. Auf dem Podium sitzen naturgemäß diejenigen, die das Thema “Ausgehen im Jungbusch” vertreten. Mit diesen Vertretern kann und soll diskutiert werden, wobei vor allem kritische Stimmen aus dem Publikum gefragt sind, sonst gäbe es ja keine PodiumsDISKUSSION, oder sehe ich da was falsch? Insofern ist diese Veranstaltung doch wohl gerade der Anlass dazu, dass sich die verschiedenen Interessengemeinschaften austauschen, aber eben nicht auf dem Podium an sich, sondern im Gespräch mit allen, die sich durch das Thema angesprochen fühlen…. Ich finde es toll, dass es dazu eine öffentliche Veranstaltung gibt und nicht jede Interessengemeinschaft vor sich her und gegeneinander klüngelt!

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