Diesen Blick auf die Teufelsbrücke im Jungbusch soll es nach Meinung engagierter Mannheimerinnen und Mannheimer auch im kommenden Winter noch geben!

Folgende Pressemitteilung vom 28.1.2009 liegt uns vor:

“Zum Teufel mit dem Abriss

Der Jungbusch formiert sich um den Abriss der Teufelsbrücke doch noch
zu verhindern. Frank Maas, Bewohner des Stadtteils und weitere
Stadtteilaktivisten planen die Gründung einer Initiative “Rettet die
Teufelsbrücke” um die bereits geplanten Aktivitäten zu bündeln. Der
Bewohnerverein Jungbusch hat begonnen Unterschriften zum Erhalt der
denkmalgeschützten Brücke zu sammeln. Viele Bewohner,
Stadtteilakteure, Künstler des Jungbuschs und Studenten der
Popakademie haben ihre Bereitschaft erklärt, sich für das Wahrzeichen
des Jungbuschs einzusetzen. Auch SPD- und Grüne-Bezirksbeiräte haben
sich bereits für die Teufelsbrücke stark gemacht.

Zudem hat das Gemeinschaftszentrum Jungbusch am Donnerstag, den 5.
Februar um 17:00 Uhr in die Jungbuschstraße 17 (Laboratorio17) zu
einem Gedankenaustausch zur Erarbeitung einer gemeinsamen
Stadtteilposition eingeladen.

Die Forderungen der Abrissgegner lauten:
- Teufelsbrücke erhalten und sie für aktuelle Erfordernisse ertüchtigen
- d.h. die Durchfahrtsmöglichkeit so zu verbreitern, dass auch moderne
Schiffe durchkommen und
- die Drehmöglichkeit wieder herzustellen

Die Pläne der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft (HGM), den
westlichen Teil der Teufelsbrücke im Jungbusch abzureißen können nicht
akzeptiert werden. Das Wahrzeichen und Verbindungsstück über den
Hafenkanal darf nicht fallen. Die südliche Spatzenbrücke ist für
Fußgänger und Radfahrer keine Alternative. Gerade die zentrale
Position der autofreien Teufelsbrücke macht diese an der
Hafenpromenade so interessant und wichtig für den Stadtteil. Gerade in
einer Zeit, in der im eng bewohnten Jungbusch vieles durch großen
ehrenamtlichen Einsatz verbessert werden konnte und der Stadtteil
langsam, aber sicher an Attraktivität gewinnt, wird man ihn damit
endgültig zu einer abgeschnittenen Insel machen. Mit der
alternativlosen Art und Weise, wie die Rhein-Neckar-Hafengesellschaft
ihr Vorhaben vortrug, hat sie ein ungutes Zeichen gesetzt.

Die Initiative zur Rettung der Brücke wird sich auch bei der
Informationsveranstaltung der Stadt Mannheim und der Staatlichen
Rhein- Neckar-Hafengesellschaft (HGM) am 9. Februar um 18:00 Uhr im
Ratssaal des Stadthauses in N1 zu Wort melden und trifft sich zuvor um
17:15 Uhr im Hof der Jungbuschstraße 19 um gemeinsam zum Stadthaus zu
gehen.

Diese Erklärung stammt von:
Frank Maaß, Rechtsanwalt und Jungbuschbewohner,
Norbert Schwefel, Musiker und Jungbuschbewohner,
Alexander Bergmann für das Hofatelier 17,
Alex Sauer für die Bezirksbeiräte der SPD,
Gerhard Fontagnier für die Bezirksbeiräte von Bündnis 90/Die Grünen “

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